Thema: » Das Peenetal

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Die Peene entsteht hauptsächlich aus dem Zusammenfluss dreier Gewässer im Kummerower See: der Teterower Peene, der Westpeene und der Ostpeene. Die "eigentliche" Peene entspringt 5 Kilometer südlich von Gnoien nahe der Straße nach Teterow. Nach 2 Kilometern erreicht sie bei dem Dorf Granzow einen "Großer See" genannten Teich. Von dort fließt sie südwärts bis zur ca. 15 Kilometer entfernten Einmündung der Teterower Peene. Die Teterower Peene - auch Kleine Peene genannt - entspringt wenige Kilometer südwestlich von Teterow. Sie fließt durch die Stadt in den Teterower See, verlässt diesen bei Alt Sührkow und fährt weiter über Neukalen in den Kummerower See. Die Westpeene, deren Quellgebiet in der Nähe von Klocksin liegt, fließt in den Malchiner See und führt über den 1876 gebauten Dahmer Kanal nach Malchin. Am Wasserwanderrastplatz Koesters Eck trifft die Westpeene auf die Ostpeene. Die Ostpeene entspringt auf einem eiszeitlichen Höhenrücken in der Nähe von Kargow bei Waren/Müritz. Von dort fließt sie nordwärts durch den Torgelower und Rittermannshagener See und vereinigt sich hinter Faulenrost mit der Kittendorfer Peene, deren Ursprung in der Nähe von Bredenfelde liegt. Die Ostpeene fließt weiter durch das romantische Naturschutzgebiet der Benz und vorbei an der Gielower Mühle, die Eingang in das Werk Fritz Reuters ("Ut mine Franzosentid") fand. Die West- und die Ostpeene fließen im 1861 fertig gestellten schiffbaren Peenekanal zum Kummerower See. Mit 32 km² ist er der viertgrößte See Mecklenburg-Vorpommerns. Die Peene verlässt den See an dessen Nordende bei Verchen.

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